the dust

on the way from the town of mto wa mbu to the soda lake of lake natron we travelled on a very bad and rough road. it was a windy day and after a while we saw something brown rolling in our direction. it was no sand devil, but a huge cloud of dust coming to us from the right side - a frightening sight. we were quite nervous, but our driver ensured us that we were in no danger. Indeed the massai people we saw while driving by didn't seem to be concerned at all. the cloud was finally crossing our way and we were lost in its brownish colour. the dust was entering the smallest open parts of the vehicle, making it hard to breathe and blocking ou view like some kind of fog. the open plains between lake natron and oldoniyo lengai - the holy mountain of the massai living in this region and an active volcano - are extremely exposed to biting dust storms and the local people are used to these storms. 

wir waren auf dem weg von der stadt mto wa mbu zum lake natron. die strasse, auf der wir fuhren, war holprig und staubig. es war ein windiger tag und nach ein oder zwei stunden fahrt sahen wir in der ferne etwas braunes, das sich auf uns zu bewegte. es war keine sandhose, sondern eine riesige staubwolke, die auf uns zurollte - ein beängstigender anblick. unser fahrer versicherte uns, dass es keinen grund zur unruhe gäbe. und tatsächlich, auch die massai, die wir entlang der strasse sahen, verhielten sich entspannt. irgendwann kreuzte die wolke schliesslich unseren weg. wir waren eingeschlossen in dumpf gelb-braunem dämmerlicht. der sand drang durch jede noch so kleine ritze ins wageninnere und machte das atmen schwer. wie im dichten nebel fuhren wir halbblind weiter. die weiten ebenen zwischen lake natron und oldoniyo lengai - dem heiligen berg der dort lebendem massai und einem noch aktiven vulkan - werden oft von sandstürmen heimgesucht und die einheimische bevölkerung ist daran gewöhnt.

the birth

our first journey to east africa led us to the massai mara. a great day lay ahead - we wanted to see the river crossing at the mara river. as it turned out it would be a day showing us the greatness of the circle of live - mating, giving birth, fighting and dying - all in one day. after staying for a while with a mating lion couple, we drove past an adult topi antelope laying in the wide plain close to the gravel road. wondering why it didn’t flee, we stopped next to the animal. the topi moved a bit and the wonder began: right before our eyes she started to give birth - an emotional sight. the calf was born within few minutes and struggled immediately to come to a standing position. with its long thin legs it was dancing around its mother, every once in a while falling onto the ground. 

 

unsere erste reise nach ostafrika führte uns in die massai mara. ein grosser tag stand bevor - wir wollten zum mara river, um dort mit etwas glück die flussüberquerung der gnus und zebras zu sehen. wie es sich herausstellte, sollte uns dieser tag die fülle des kreislaufes des lebens zeigen - paarung, geburt, kampf und tod - alles in einem tag. nachdem wir eine zeitlang ein löwenpaar bei der paarung beobachtet hatten, fuhren wir weiter. nahe der schotterstrasse lag eine erwachsene topiantilope in der weiten ebene. wir wunderten uns, warum sie nicht floh und hielten an. das topi entfernte sich etwas und dann begann das wunder: vor unseren augen gebar sie ihr junges - ein bewegendes erlebnis. das kalb war innerhalb weniger minuten geboren und kämpfte sich sofort auf die beine. mit seinen langen und dünnen beinchen tanzte es unbeholfen um seine mutter herum. immer wieder fiel das kleine zu boden.

 

the river crossing

it was a dream that came true when we went to the massai mara and had the chance to see a river crossing. the great migration of wildebeest is famous and subject of many tv documentations. starting with the birth of wildebeest and zebras in january and february in the southern part of the tanzanian serengeti. the herds move north - depending on the rain - in march, rain season ahead. after hundreds of kilometres they arrive in the kenyan massai mara around july or august. on the height of the dry season, in september and october, they start to move south again and will be arriving in december in the ndutu where all began. on their migration they have to cross several rivers - like the grumeti or the mara river. as the herds follow the rain, you cannnot exactly predict when they will be crossing the river - it's a matter of planning as well as patience and luck. it doesn't mean they will cross only because they are assembling at the shore. finally there might be one leader starting the crossing or one wildebeest accidentally falling into the river and the drama starts. wildebeest crossing, falling, drowning, getting killed by crocodiles, broken legs, lost family members, happy reunion - it all happens at the same time.

ein traum wurde war, als wir in der massai mara das glück hatten einem river crossing beizuwohnen. die grosse tierwanderung ist weltbekannt und thema von vielen fernsehdokumentationen. im januar und februar gebären die gnus ihre kälber in der südlichen serengeti in tansania. je nachdem, wann der regen fällt, beginnen sie ihre reise nach norden im märz - bald beginnt die regenzeit. nach hunderten von kilometern wanderschaft erreichen sie die kenianische massai mara im juli oder august. auf dem höhepunkt  der trockenzeit im september und oktober beginnen sie ihre reise zurück in den süden und werden wieder dorthin zurückkehren, wo die reise begann - in der ndutu. auf ihrer wanderung müssen sie einige flüsse, wie den grumeti und den mara, überqueren. da die herden dem regen folgen, kann man nicht exakt vorhersehen, wann und wo sie mit der flussüberquerung beginnen werden. es ist eine frage der planung, aber auch ein gedulds- und glücksspiel. wenn sich die tiere am ufer versammeln, bedeutet das noch nicht, dass sie den fluss tatsächlich überqueren werden. ein mutiger anführer oder auch ein versehentlich ins wasser gefallenes gnu kann die initialzündung geben und das schauspiel beginnt. gnus fallen, ertrinken, werden von krokodilen unter wasser gezerrt und getötet, brechen sich beine, verlieren sich, finden sich wieder - es geschieht alles zur gleichen zeit.

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safari in tansania

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